Die Kandidat*Innen der TIMO-Liste

Nachfolgend stellen sich unsere Kandidat*Innen vor. Wir sind eine besonders pluralistische Wahlliste:

  • Die Kandidat*Innen der TIMO-Liste kommen aus dem niedergelassenen und angestellten Bereich (Kliniken, Jugendhilfe, Erziehungsberatung, Justizvollzug/Forensik, Universitäten, Ambulanzen, Ausbildungsinstitute).
  • Es sind verhaltenstherapeutisch, tiefenpsychologisch und humanistisch orientierte Verfahren vertreten und sowohl PP als auch KJP.
  • Die Liste ist paritätisch besetzt (13 Frauen, 14 Männer). Wir achten besonders auf eine Balance zwischen erfahrenen, bereits länger engagierten Kolleg*Innen und einer Förderung des berufspolitischen Nachwuchses und der PIAs. Wir haben dadurch die "jüngste" Wahl-Liste in RLP.
  • Einige Kandidat*Innen haben Weiterbildungsbezeichnungen erworben (z.B. Schmerz, Recht, Diabetes).

In besonderem Gedenken an unsere im Mai 2016 verstorbene Freundin und enge berufspolitische Mitstreiterin Gisela Borgmann-Schäfer.

Dr. Andrea Benecke (PP VT)

55 Jahre, Psychologische Psychotherapeutin mit Zusatzqualifikation „Psychodiabetologie“. Vizepräsidentin der LPK Rheinland-Pfalz seit 2007, Mitglied im Vorstand der Bundespsychotherapeutenkammer seit April 2015. Angestellt als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Mainz, Leiterin der dortigen Ausbildungsambulanz, Dozentin und Supervisorin. Landessprecherin der DGVT RLP.

„Ich möchte weiter daran arbeiten, dass Rahmenbedingungen für die Erbringung von Psychotherapie, im angestellten wie im selbständigen Bereich, für die Psychotherapeuten und die Patienten besser werden. Ein schneller und flächendeckender Zugang zur Psychotherapie muss gewährleistet sein. Die Überwindung sektoraler Grenzen bleibt eine wichtige Aufgabe für die nächsten Jahre. Die Möglichkeiten, Grenzen und Risiken neuer Medien müssen schnellstmöglich bewertet werden, da sie zunehmend von Therapeuten und Patienten genutzt werden. Wichtig ist mir, dass mehr Psychotherapeuten Leitungsfunktionen wahrnehmen (können und dürfen), nachdem die formalen Rahmenbedingungen im Landeskrankenhausgesetz und im Maßregelvollzugsgesetz geschaffen wurden. Zudem setze ich mich im Bund und im Land dafür ein, dass über die Reform der Ausbildung eine kompetenzbasierte Psychotherapie in spezifizierten Studiengängen gelehrt und im Rahmen anschließender Weiterbildung umgesetzt wird. Und schließlich liegt mir am Herzen, dass interkulturelle Blickwinkel und Kompetenzen in der Psychotherapie gestärkt werden, so dass eine gute psychotherapeutische Versorgung von Migranten und Geflüchteten realisiert werden kann.“

Sabine Maur (PP mit ZQ KJP, VT)

44 Jahre, 1 Kind. Psychologische Psychotherapeutin mit Zusatzqualifikation Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (VT). Niedergelassen in Mainz mit einem KJP-Sitz seit 2010. Dozentin und Supervisorin an mehreren Ausbildungsinstituten (Unis Mainz, Frankfurt, Heidelberg; HAIP; WIAP) sowie bei Institutionen der Jugendhilfe.

Mitglied der Vertreterversammlung der LPK RLP. Vorstandsbeauftragte des Vorstands der LPK RLP für KJP & Veranstaltungen/Öffentlichkeitsarbeit. Delegierte des Deutschen Psychotherapeutentags. Mitglied des Ausschusses Aus- und Weiterbildung der LPK RLP. Sprecherin des KJP-Ausschusses der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK). Landessprecherin der DGVT RLP. Mitglied bei Schalke 04. Berufspolitisch auf Twitter unter Sabine Maur@mainz_RLP.

"Berufspolitisch liegt mir die Stärkung und Unterstützung der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie besonders am Herzen, auch im Sinne einer besseren Versorgung. Dazu gehört auch der Aufbau von Kooperationen und Netzwerken mit benachbarten Berufsfeldern. Mir ist wichtig, dass die Kompetenzen unseres Berufsstandes wahrgenommen, eingebracht und angemessen honoriert werden.  Die Stellung von Frauen in der Berufspolitik möchte ich gestärkt und gefördert wissen."

Dr. Paul Nilges (PP VT)

63 Jahre, Psychologischer Psychotherapeut. Weiterbildung Schmerzpsychotherapie. Dozent in der Psychotherapeuten Ausbildung. Von 1985 -2015 leitender Psychotherapeut am DRK Schmerz-Zentrum Mainz.

Gründungsmitglied der LPK RLP von 2001- 2006, seit 2014 Mitglied im Ausschuss Fort- und Weiterbildung.

"Meine berufspolitischen Ziele sind u.a. die angemessene (tarifliche und organisatorische) Positionierung der PPs/KJPs/PiAs in medizinischen Institutionen und die Einführung praktikabler Qualifizierungen (Weiterbildung) in ursprünglich genuin medizinischen Arbeitsgebieten (Schmerz, Diabetes, Onkologie, Kardiologie)."

 

Heike Jockisch (PP GT)

54 Jahre, Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin (Gesprächspsychotherapie). Seit 2012 Leiterin einer Jugendhilfeeinrichtung in Kaiserslautern mit einem stationären, ambulanten und zwei offenen Angeboten sowie einem Kinderschutzdienst mit erweitertem Angebotsspektrum. Expertise in Fragen des Kinderschutzes und Prävention sexualisierter Gewalt in Institutionen. Fortbildnerin für Jugendhilfe, Telefonseelsorge und ehrenamtliche Flüchtlingshelfer*innen zum Themenspektrum Prävention von und Umgang mit sexualisierter Gewalt, Bindung und Trauma.

Mitglied der Vertreterversammlung der LPK RLP und Mitglied im Ausschuss  für die Belange der angestellt tätigen Psychotherapeut*innen.

„Die Verortung und Stärkung der Berufsgruppe der PP/KJP in der Jugendhilfe ist meine berufspolitische Herzenssache.“

Ulrich Bestle (PP VT)

34 Jahre alt. Psychologischer Psychotherapeut (Verhaltenstherapie). Angestellt als Leitender Psychologe an der Poliklinischen Institutsambulanz für Psychotherapie des Weiterbildungsstudiengangs Psychologische Psychotherapie der Universität Mainz.

"Aufgrund meiner beruflichen Nähe zur Ausbildung liegt mein berufspolitisches Interesse daran, die Ausbildungssituation für PiAs zu optimieren und eine effiziente Umsetzung der zukünftigen Reformen zu erreichen. Gleichermaßen möchte ich mich für eine bessere ambulante  psychotherapeutische Versorgung von Flüchtlingen einsetzen." 

Kristina Nehls (KJP TP)

40 Jahre, eine Tochter. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (TP). Niedergelassen in Mainz mit einem KJP-Sitz seit  Januar 2014. Zuvor sieben Jahre als Psychotherapeutin im Angestelltenverhältnis tätig, zunächst in einer Klinik, dann bei einem Jugendhilfeträger. Als Niedergelassene enge Kooperation mit Einrichtungen der Jugendhilfe.

Seit 2012 Mitglied des Ausschusses für Fortbildung und Qualitätssicherung der LPK RLP.

"Berufspolitisch strebe ich insbesondere verbesserte Bedingungen für die  Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie an. Dazu gehören beispielsweise die Anerkennung und angemessene Vergütung der `Umfeldarbeit´ (Jugendämter, Wohngruppen der Jugendhilfe, Ärzte).“

Dr. Dr. Heiko Hölzel (PP mit ZQ KJP VT)

38 Jahre. Psychologischer Psychotherapeut mit Zusatzqualifikation Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (VT). Niedergelassen in Bitburg seit 2014. Mitglied des Ausschusses Aus- und Weiterbildung der LPK RLP.

"Berufspolitisch liegen meine Interessen im Bereich der Verbesserung der Aus- und Weiterbildungsbedingungen."

 

Prof. Dr. Annette Schröder (PP VT)

61 Jahre, Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Universität Koblenz-Landau und Psychologische Psychotherapeutin (VT). Leiterin eines universitären Weiterbildungsstudiengangs  zum Psychologischen Psychotherapeuten. Im Gründungsausschuss der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz war ich Stellvertretende Vorsitzende und Mitglied des Weiterbildungsausschusses.

 Aktuell engagiere ich mich auf Landesebene in der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft der Rheinland-Pfälzischen Ausbildungsinstitute (ARPA), in der ich neben Herrn Dr. Kosarz als Sprecher der privaten Ausbildungsinstitute die universitären Ausbildungsinstitute in Rheinland-Pfalz vertrete.

"Berufspolitisch ist es mir wichtig,  die hohen Qualitätsstandards unseres Berufsstands und die Selbständigkeit der Psychologischen Psychotherapeut*innen/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen im Gesundheitssystem zu erhalten."

Elisa Krebes (PIA)

Dipl.-Psychologin, 27 Jahre alt. Seit 2013 in der Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (PIA) mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie am Weiterbildungsstudiengang Psychologische Psychotherapie der Universität Mainz, seit 2015 in der praktischen Ausbildung an der Poliklinischen Institutsambulanz für Psychotherapie sowie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Weiterbildungsstudiengang PP der Universität Mainz.

„Mein berufspolitisches Interesse gilt besonders den Ausbildungsbedingungen: Neben einer guten Umsetzung der Ausbildungsreform ist es mir wichtig, auch die jetzigen Bedingungen, insbesondere während der praktischen Tätigkeit in den Kliniken, nicht aus den Augen zu verlieren. Ebenso liegt mir die Stärkung und Unterstützung von Berufsanfängern/Neuapprobierten am Herzen.“

Walter Roscher (PP VT)

64 Jahre, 2 erwachsene Kinder, Psychologischer Psychotherapeut. Verschiedene Weiterbildungen auch in systemischer Familientherapie. Leiter der Evangelischen Psychologischen Beratungsstelle Mainz (Erziehungs- Ehe- Familien- und Lebensberatung).

Mitglied der Vertreterversammlung der LPK RLP seit Januar 2016; zuvor Stellvertreter. Mitglied im Finanzausschuss/Beitragsordnung. Kassenprüfer.

"Berufspolitisch ist mir die Psychotherapie in der Jugendhilfe, vor allem auch in den Beratungsstellen, wichtig. Vernetzung und Ergänzung sind mir wichtige Anliegen."

Antje Welscher (PP VT)

39 Jahre. Psychologische Psychotherapeutin (VT), Ass. jur. Seit 2010 tätig in der Poliklinischen Psychotherapieambulanz und im Weiterbildungsstudiengang Psychologische Psychotherapie an der Universität Trier.

„Mir sind die Erhaltung der hohen Standards in der Ausbildung Psychologischer PsychotherapeutInnen/Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen sowie die Sicherung der wirtschaftlichen Existenz von NachwuchstherapeutInnen im Zusammenhang mit der Reform der Psychotherapieausbildung ein besonderes Anliegen.“

 

Florian Hammerle (PP VT)

33 Jahre, verh., Psychologischer Psychotherapeut, aktuell Erwerb der Zusatzqualifikation Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Angestellt an der Universitätsmedizin Mainz, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie seit 2009. Dozent an Ausbildungsinstituten und bei Jugendhilfeträgern.

"Ein großer Schwerpunkt meines Interesses liegt in der Verbindung von wissenschaftlicher Forschung und Psychotherapie. Hierzu gehört im Besonderen die Vernetzung zwischen kinder- und jugend- sowie erwachsenenpsychotherapeutischen Bereichen.“

 

Dr. Birgit Weinmann-Lutz (PP VT)
52 Jahre, verh., 2 Kinder. Psychologische Psychotherapeutin (VT). Seit 2007 tätig in der Poliklinischen Psychotherapieambulanz sowie als Dozentin und Supervisorin im Weiterbildungsstudiengang Psychotherapie der Universität Trier.

"Die Verknüpfung von Forschung und deren Anwendung in Praxis und Ausbildung sind mir ein besonderes Anliegen. Die hohen Ausbildungsstandards und der unabhängigen Status Psychologischer Psychotherapeuten/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sind für mich wichtige, erhaltenswerte und auszubauende Größen“.

Omid Hajiabadi (KJP TP)

46 Jahre, verheiratet, 4 Kinder. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut (TP). Niedergelassen seit 2010 in Mainz-Stadt.

 "Berufspolitisch sind mir Transparenz, gerechtere/adäquatere Arbeitsbedingungen - wozu auch eine stetig angepasste Vergütung gehört - und verbesserte Netzwerke ein Anliegen."

 

 

Vera Simon-Reichert (PP VT)

38 Jahre, verh., 1 Kind. Psychologische Psychotherapeutin (VT) mit Zusatzqualifikation Spezielle Schmerzpsychotherapie. Angestellt in der Drei-Burgen-Klinik der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Bad Kreuznach. Supervisorin im Weiterbildungsstudiengang Psychologische Psychotherapie der Universität Mainz.

 "Berufspolitisch beschäftigen mich sowohl die Verbesserung des Zugangs zur psychotherapeutischen Versorgung im deutschen Gesundheitssystem für Menschen mit Behinderung und schweren körperlichen Erkrankungen, als auch die weitere Stärkung der Unabhängigkeit unserer Berufsgruppe, um gesundheitlich eingeschränkte Menschen in der Teilhabe am Alltags- und Berufsleben direkter unterstützen zu können."

Prof. Dr. phil. Wolfgang Lutz (PP VT)

50 Jahre, verh., Psychologischer Psychotherapeut (VT), Zusatzbezeichnung Systemische Therapie. Leiter der Abteilung für Klinische Psychologie und Psychotherapie sowie der Poliklinischen Psychotherapieambulanz und des Weiterbildungsstudiengangs Psychologische Psychotherapie an der Universität Trier.

 "Eine wissenschaftliche Fundierung der Praxis sowie die Etablierung einer modernen Aus- und Weiterbildungskonzeption sind für mich zentrale, erhaltenswerte und auszubauende Ziele“.

 

Dr. Nadine Schuster (PP VT)

37 Jahre, Psychologische Psychotherapeutin, Business Coach (DBVC) mit den Schwerpunkten Arbeitsplatzbelastungen und Psychische Erkrankungen. Niedergelassen mit eigener Privatpraxis in Mainz und Geschäftsführerin des bundesweiten präventivmedizinischen Gesundheitsdienstleisters prevent.on. Seit 2010 Aufbau eines bundesweiten Netzwerkes von psychologischen Psychotherapeuten zur lösungsorientierten Kurzzeitintervention für Menschen in beruflichen Belastungssituationen (Employee Assistance Program EAP: Mitarbeiterunterstützungsprogramme). Weiterhin Tätigkeit als Dozentin an verschiedenen Weiterbildungsinstituten und als Referentin, u.a. im Bereich „Helfernetzwerke für Menschen in beruflichen Belastungssituationen“. Durchführung von Psychischen Gefährdungsbeurteilungen in Unternehmen zur Optimierung der (physischen und psychischen) Arbeitsbedingungen.

„Berufspolitisch liegt mir vor allem der Abbau von Bürokratie zur schnellen und passgenauen Durchführung von notwendigen Behandlungen am Herzen. Diese müssen niederschwellig erfolgen, kreative Finanzierungskonzepte müssen entwickelt werden. Hierzu ist das Präventionsgesetz ein guter Ausgangspunkt. Ich setze mich für eine stärkere Berücksichtigung von psychotherapeutischer Kompetenz in diesen niederschwelligen Angeboten ein. Ziel muss es sein, durch die richtige Intervention zur richtigen Zeit langfristig Chronifizierung zu verhindern und die Leistungsfähigkeit zu erhalten."

Michael Ruch (PP VT)
Psychologischer Psychotherapeut (VT), Kriminologe (M.A.) und Sexualtherapeut (DGfS). Dozent im Rahmen der Weiterbildung Psychologischer Psychotherapeuten, Lehrbeauftragter an der Universität Heidelberg. Seit 2011 stellvertretender Leiter der Psychotherapeutischen Ambulanz der Justiz Ludwigshafen, einer Einrichtung des rheinland-pfälzischen Justizvollzugs zur ambulanten psychotherapeutischen Behandlung von Menschen, die Sexual- oder Gewaltstraftaten begangen haben, mit dem Ziel der Verminderung der Rückfallwahrscheinlichkeit.

 "Berufspolitisch ist mir die weitere Stärkung der Position angestellter PP und PiA wichtig – eine fachlich fundierte Ausbildung erfordert eine angemessene Bezahlung. Psychisch kranken Menschen, die dringend Hilfe benötigen, sind lange Wartezeiten für einen Therapieplatz nicht zuzumuten – daher trete ich für eine Verbesserung der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung ein. Spezialisierte therapeutische Angebote für Personen mit Störungen der Sexualpräferenz können einen Beitrag zur Vermeidung schwerer Sexualstraftaten leisten. Ein flächendeckender, niedrigschwelliger Ausbau qualifizierter Hilfsangebote für Betroffene liegt mir daher besonders am Herzen."

Ann-Kathrin Schiefele (PIA)

M.Sc., 28 Jahre. In der Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin (PIA) mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie im Weiterbildungsstudiengang Psychologische Psychotherapie der Universität Trier, kurz vor Ende der praktischen Tätigkeit. Seit 2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Dozentin und Doktorandin in der Abteilung für klinische Psychologie und Psychotherapie der Universität Trier.

„Berufspolitisch liegt mir vor allem die Vereinbarkeit von Promotion und Psychotherapieausbildung im Zusammenhang mit der Reform des Psychotherapeutengesetztes am Herzen. Dabei gilt es zum einen die hohen Ausbildungsstandards zu sichern sowie jungen Nachwuchswissenschaftlern die Verknüpfung von Forschung und Praxis zu ermöglichen.“

Dr. Timo Klan (PP VT)

45 Jahre, Psychologischer Psychotherapeut (VT) mit Zusatzqualifikation Spezielle Schmerzpsychotherapie, Anerkennung als Supervisor. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Mainz, Leitung des Behandlungsschwerpunktes „Chronische Schmerzen“ der Poliklinischen Institutsambulanz für Psychotherapie Mainz.

 „Meine berufspolitischen Anliegen sind eine bessere Verzahnung von Psychotherapie-Forschung und -Praxis sowie eine bessere Versorgung der Bevölkerung mit Psychotherapie.“

 

 

Christoph Schmitt (PP VT)

52 Jahre. Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Fachpsychologe / Supervisor für Rechtspsychologie (BDP / DGPs). Stabsstelle Kriminalprognostik / Fort- und Weiterbildung an der Klinik Nette-Gut für Forensische Psychiatrie (Weißenthurm).

Bis 2013 Vorstandsbeauftragter der LPK Rheinland-Pfalz für den Bereich Forensik. Derzeit Beisitzer im Vorstand der Sektion Rechtspsychologie des BDP. Beratung der LPK-RLP zur Novellierung des Maßregelvollzugsgesetzes Rheinland-Pfalz und zur Reform der Unterbringung gemäß § 63 StGB.

Sabine Bettinger (PP VT)

54 Jahre, verheiratet, 1 Kind. Psychologische Psychotherapeutin (VT) mit Zusatzqualifikation als Spezielle Schmerzpsychotherapeutin und Rechtspsychologische Sachverständige für Familienrecht. Niedergelassen in Kaiserslautern seit 2007, zunächst in der Kostenerstattung und seit Januar 2015 mit einem halben Kassensitz.

"Berufspolitisch liegt mir die Stärkung und Unterstützung der PiA’s besonders am Herzen. Dazu gehört auch die Vereinfachung von Niederlassungen, um den Patienten bzw. Nachfragen nach Psychotherapie gerecht werden zu können."

Dr. Jens Heider (PP VT)

47 Jahre, verh., 2 Söhne. Psychologischer Psychotherapeut (VT und in tiefenpsychologischer Weiterbildung). Seit 2007 tätig in der Psychotherapeutischen Universitätsambulanz und im Weiterbildungsstudiengang Psychologische Psychotherapie der Universität Koblenz-Landau.

„Durch meine Tätigkeit in der Ausbildung von PsychologInnen und PP/KJP sind Fragen der Weiterbildung für mich von besonderem Interesse. Ein respektvoller Umgang mit allen wissenschaftlich anerkannten Verfahren liegt mir hierbei besonders am Herzen.“

 

Karl-Wilhelm Höffler (PP VT)

Psychologischer Psychotherapeut. Jahrgang 1959, verheiratet, 2 Kinder.

Ich arbeite im ACURA Rheumazentrum Bad Kreuznach und erbringe psychotherapeutische Leistungen sowohl in der dazugehörigen Akutklinik wie auch der Reha-Klinik. Darüber hinaus engagiere ich mich in der Ausbildung von PsychologInnen und PsychotherapeutInnen.

"Ein Engagement für die Psychotherapeutenkammer halte ich für sehr wichtig, da dort für gut vergütete Arbeitsplätze in Kliniken und Beratungsstellen und für die Aufwertung unseres Berufes gearbeitet und gekämpft wird. PsychotherapeutInnen verfügen über so viele Kompetenzen, dass sie auch außerhalb von Niederlassung, Beratungsstelle und Klinik tätig werden können, zum Beispiel in der Betrieblichen Gesundheitsversorgung und Prävention. Dafür braucht es ein offensives Marketing unseres Berufes. Ich bin Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie DGVT und engagiere mich für eine Stärkung der Verhaltenstherapie, weil gerade unser Verfahren tonangebend ist bei der wissenschaftlichen Fundierung und der Weiterentwicklung von Psychotherapie."

Annette Morawietz-Schäfer (PP & KJP VT)

Dipl.-Psychologin, PP und KJP (VT). 59 Jahre, verheiratet, 2 Kinder. Niedergelassen in eigener Praxis,

seit April 2011 wieder in Bingen, Schwerpunkt: Kinder und Jugendliche.

Mitglied in DPtV. Mitarbeit im Gemeinsamen Beirat Ärzte-Psychotherapeuten.

"Berufspolitisch liegt mir besonders eine qualifizierte Versorgung von Kindern und Jugendlichen am Herzen, wobei natürlich Vernetzung eine tragende Rolle spielt."

Prof. Dr. Michael Witthöft (PP VT)

 40 Jahre, verh., Psychologischer Psychotherapeut (VT). Seit 2014 Professor für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Experimentelle Psychopathologie an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz. Supervisor und Dozent an mehreren Ausbildungsinstituten.

 „Berufspolitisch liegt mir besonders die Nachwuchsförderung angehender Psychologischer Psychotherapeutinnen und -therapeuten im Sinne einer optimalen Verzahnung von Wissenschaft und Praxis am Herzen.“

Martin Schäffler (PP VT)

52 Jahre, verh., zwei Söhne. Exam. Krankenpfleger. Tätigkeiten in der Erwachsenenbildung, Werkstatt für behinderte Menschen, psychosomatische Rehabilitation. Seit 2010 als PP in der Klinik für forensische Psychiatrie in Klingenmünster; dort Tätigkeit als duale Leitung einer Aufnahmestation im Bereich der nach § 64 StGB untergebrachten Straftätern. Weiterhin Zuständigkeit für die Einarbeitung und Begleitung postgraduierter Psychologen in Vorbereitung für deren Therapieausbildungen. Betrieblicher Gesundheitsbeauftragter der Klinik für Forensische Psychiatrie. Interesse im Bereich strafrechtlicher Begutachtungen. Weiterhin Tätigkeit als PP im Rahmen der Psychotherapeutischen Universitätsambulanz der Universität Koblenz-Landau.

 „Berufspolitisch liegt mit als Praktiker unseres Berufes vor allem die fachliche Akzeptanz sowie die Emanzipation unseres Berufsstandes gegenüber anderen Berufsgruppen am Herzen!“